LIOR 04: Ein türk-tatarischer Dialekt in Galizien


LIOR 04: Ein türk-tatarischer Dialekt in Galizien

Artikel-Nr.: ISBN 9783895862632
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Ein türk-tatarischer Dialekt in Galizien

Vokalharmonie in den entlehnten Wörtern der karaitischen Sprache in Halicz

(Mit Einleitung, Texten und Erklärungen zu den Texten)

Johann Grzegorzewski

Von etlichen (etwa 18) alten Niederlassungen der Łach-Karaiten, welche von ihren Krimer Glaubensgenossen deshalb so genannt werden, weil sie auf dem Gebiete des ehemaligen polnischen (lechitischen) Staates wohnen, existieren heute nur noch einige, und zwar in Troki und Umgegend (Litauen), in Łuck und Umgegend (Wolhynien) und in Halicz samt Umgegend (Ost-Galizien). Außerdem lebten polnische Karaiten in Lemberg (seit dem 14. Jahrhundert und in Kukizów, einem etwa 2 Meilen nordöstlich von Lemberg gelegenen Marktflecken. Jedoch in den Dreißigerjahrcn des eben abgelaufenen Säkulums übersiedelten die letzten Kukizower Karaiten samt ihren Heiligtümern nach Halicz und verschmolzen gänzlich mit ihren dortigen Stammen- oder Religionsgenossen.

Aus dem Inhalt: Einteilung der Lehnwörter nach ihrer Herkunft, Monophtongische Stämme und unzerlegbare Morpheme, Diphtongische Stämme und unzerlegbare Morpheme, Affixe mit weiten und engen Vokalen, enklitische Zusätze, Konsonantische Attraktion der Konsonanten, Slavische Präpositionen. In his study “A Turc-Tatar dialect in Galicia” Johann Grzegorzewski focuses on vowel harmony in loan words of the Karaitic language of Halicz. This re-edition has been published as no. 04 in the LINCOM Orientalia (LIOR) series (originally published 1903, Wien: Sitzungsberichte der kais. Akademie der Wissenschaften, Kl. 196).

ISBN 9783895862632. LINCOM Orientalia 04. 86pp. 2010.

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